Yoga

Gyrokinesis®

Was ist Gyrokinesis®?

Die Gyrokinesis® Methode wurde von Juliu Horvath, einem Tänzer entwickelt und zeichnet sich durch seine tänzerischen Qualitäten, seinen Bewegungsfluss, seine organischen, wellenförmigen und spiralförmigen Bewegungssequenzen und sein klares methodischesVorgehen aus. Bestimmte Atemmuster unterstützen die Bewegungen und stimulieren das Nervensystem, öffnen die Energiebahnen und erhöhen die Sauerstoffaufnahme im Blut.

Voraussetzungen

Eine tänzerische Vorerfahrung ist nicht nötig und körperliche Einschränkungen sind kein Hinderungsgrund.

Stundenziel

Erleben von:
Raum – Atemqualität und Rhythmus – Bewegungsfluss und Charakter
Präsenz – Intensität – Energie

In dieser Stunde versuchen wir stets aus dem Zentrum heraus, rhythmisch, weich und getragen zu arbeiten. Wir versuchen uns während der Bewegungen in alle Richtungen dynamisch auszudehnen und zu weiten, Spannungsbögen aufzubauen und Entspannung zu erleben während ein guter Grundtonus aufrechterhalten wird. Unseren Atem setzen wir impulsgebend ein und intensivieren dadurch das energetische Erleben unserer Selbst und die Fähigkeit zu weiten oder zu kontrahieren.

Und wir versuchen der Erlebnisfülle der Bewegungen mehr und mehr gewahr zu werden und sie darüber hinaus genießen zu können. Wie ein Tänzer /eine Tänzerin versuchen wir elegant, leicht, rhythmisch, voller Anmut und Grazie durch die Übungsfolgen zu fließen. Unser Atem und unsere klare Präsenz in uns und im Raum führen uns auf freundliche Art und Weise durch die Bewegungen. So wird das Training zu einem kreativen, inspirierenden Tanz mit den eigenen Möglichkeiten und nicht zu einem verbissenen, anstrengenden Workout. Es stellen sich nicht nur wohlige Körpergefühle, eine neue Harmonie, sondern darüber hinaus freudige, bejahende Lebensgefühle bis hin zu einem Gefühl der Ganzheit und Zufriedenheit ein.


Beginn:
Meist wird auf dem Hocker sitzend begonnen, dem eigenen Körper gewahr zu werden: seiner Erdung, Aufrichtung und Ausdehnung.
Die Körperwahrnehmung kann durch eine Selbstmassagesequenz unterstützt werden.

Ein Pendeln um die Vertikale bildet ein Gefühl für die eigene Länge und die über einander liegenden Körperebenen aus.

Hauptteil:
Dann führen mobilisierende Bewegungen die Wirbelsäule in konkave und konvexe Bögen, Drehungen und Spiralen. Die Arme und Beine werden miteinbezogen und das Raumbewusstsein erweitert. Momente der Ruhe dienen der Integration. Weitere Serien dehnen und kräftigen über den Rumpf hinaus die Arme und Beine, öffnen besonders die Schulter- und Hüftgelenke, aber auch alle anderen Gelenke und führen uns in weitere Ausgangsstellungen am Boden und im Stehen.

Wie oben erwähnt unterstützen bestimmte Atemmuster die Bewegungen und die Bewegungs- qualität in den aufeinander abgestimmten Serien.

Ende:
Beenden möchte ich die Stunde mit einer kleinen Entspannung, die Raum zum Nachspüren gibt und einem kurzen Erfahrungsaustausch.